Schüßler-Salze

Antlitzdiagnose

Die Antlitzanalyse oder Antlitzdiagnose ist ein beliebtes und wichtiges Diagnose-Verfahren, welches bedeutend ist bei der Auswahl des richtigen Schüßler-Salzes.

Dr. Schüßler und Kurt Hickethier entwickelten diese neuartige Diagnostik. Etwa fünfzig Jahre nach der ersten Veröffentlichung Schüßlers erläuterte Hickethier das Analyse-Verfahren in einem Buch umfassend und detailliert. Dieses Buch wird auch heute noch von vielen Heilpraktikern als Referenz angewendet.

Der Grundgedanke hinter der Antlitzanalyse

In dem Buch erklärt Hickethier, dass gewisse Merkmale der Gesichtshaut, wie Farbe, Feuchtigkeit, Reinheit, Falten und Porentiefe Auskunft darüber geben, welcher biochemische Mineralstoff dem Organismus fehlt. Bei der Analyse wird zwar hauptsächlich das Gesicht betrachtet, allerdings werden auch Informationen über die Beschaffenheit von Kopfhaut, Halsfarbe und Ohrenfarbe zur Diagnose hinzugezogen. Der Mangel eines jeden Salzes im Körper verursacht nach Hickethier unterschiedliche Symptome.

Feststellung von Krankheiten
Generell handelt es sich bei der Antlitz-Analyse um die Feststellung von Krankheiten auf Grundlage der Biochemie. Die Mangelerscheinungen offenbaren sich nach Hickethier schon im frühen Stadium mit einer salz-spezifischen Symptomatik. So sind beispielsweise Anzeichen wie eine rötlich-schwarze Gesichtsfarbe, Würfelfalten um die Augen und Schuppen im Gesicht ein Symptom für den Mangel an Calcium fluoratum, dem ersten Schüßler-Salz.

Analyse durch einen Heilpraktiker

Diagnose erfordert Übung

Die Analyse sollte nach Möglichkeit von einem Heilpraktiker durchgeführt werden, da die Diagnose Übung erfordert, um die feinen Unterschiede festzustellen und den Bezug korrekt herzustellen. In manchen Fällen kann die Symptomatik kompliziert und verworren sein, da dem Organismus mehrere Salze fehlen, oder einige Symptome überhaupt nicht eintreten.
Die Analyse dauert für gewöhnlich nicht allzu lange. Im Normalfall werden nicht mehr als zehn Minuten beansprucht. In Einzelfällen werden auch Fingernägel und Hornhaut betrachtet, was die Analyse in die Länge ziehen kann. Je nach Ausprägung der Symptome kann der Heilpraktiker abschätzen, wie viel Salz dem Körper fehlt, und den zeitlichen Eintritt des Mangels bestimmen. Darauf basierend kann der Heilpraktiker eine tägliche Dosis empfehlen. Man sollte jedoch beachten, dass Schüßler selbst in seinem Buch schreibt, dass eine zu niedrige Dosis besser wirkt, als eine Überdosis, wobei eine Überdosis für den Patienten nicht schädlich ist.

Selbsteinschätzung

Trotz der Empfehlung, vor einer Selbstbehandlung einen Heilpraktiker aufzusuchen, kann man auch selbst versuchen, die Symptome im Gesicht zu analysieren. In einigen Fällen ist die Symptomatik so offensichtlich und klar, dass kaum ein Fehltritt möglich scheint. Dennoch empfiehlt es sich, den Rat eines erfahrenen Profis einzuholen, um zumindest den eigenen Verdacht zu bestätigen, damit bei der Therapie kein Missgeschick passiert.

Heilpraktikerin Ulrike Schlüter

Verantwortlich: Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Während meiner Ausbildung zur Heilpraktikerin lernte ich erstmals die Biochemie nach Dr. Schüßler kennen. Die Salze sind in ihrer Anzahl übersichtlich, sowie leicht verständlich und haben mich von Anfang an mit ihrer Wirkung begeistert. Inzwischen bin ich seit mehreren Jahren als Heilpraktikerin in eigener Praxis tätig und berate zum Thema Selbstbehandlung mit den Schüßler-Salzen. Ich bin Mitglied eines biochemischen Gesundheitsvereins. Dieser widmet sich vor allem der Information über die Schüßler-Salze.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

 

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