Schüßler-Salze

Laktosefreie Schüßler-Salze

Als Trägersubstanz für Schüßler-Salze wird klassisch Laktose (Milchzucker) verwendet. Da immer mehr Menschen unter Laktose-Intoleranz leiden oder eine vegane Lebensweise bevorzugen, stellt sich die pharmazeutische Industrie hier auf die Bedürfnisse der Konsumenten ein und verwendet Getreide- oder Kartoffelstärke. Auch Diabetiker profitieren von den alternativen Trägersubstanzen.

Vorteile von Laktose

Laktose ist leicht löslich und verleiht den Schüßler-Tabletten eine gewisse Süße, so dass vor allem Kinder die Präparate ohne Komplikationen einnehmen. Schüßler-Salze auf Basis von Kartoffel-, Weizen- oder Maisstärke schmecken hingegen leicht fade und mehlig.

Vorteile alternativer Trägersubstanzen

Laktose verursacht bei empfindlichen Patienten zum Teil erhebliche Verdauungsbeschwerden. Diabetiker müssen die klassischen Schüßler-Tabletten in die Berechnung der Broteinheiten einbeziehen. Laktosefreie Schüßler-Präparate ermöglichen eine nebenwirkungsfreie Einnahme und passen auch in vegane und diabetische Ernährungskonzepte.
Den faden Beigeschmack der stärkebasierten Pastillen kann man umgehen, indem die Tabletten in Wasser gelöst werden. Die Trägersubstanz setzt sich dabei ab und muss nicht verzehrt werden. Es ist hilfreich, die Lösung durch einen feinen Kaffeefilter zu seihen.

Alternativen zu laktosehaltigen Schüßler-Salzen

Da die Trägersubstanz keinerlei Wirkungen auf den eigentlichen Heilstoff hat, gibt es im Bereich der Schüßler-Salze mittlerweile mehrere Alternativen. Einige Hersteller, darunter auch DHU, Pflüger, Schuck und Orthim, haben sich darauf spezialisiert, den Wirkstoff mit glutenfreier Kartoffel- oder Maisstärke zu kombinieren oder den Mineralstoff in Tropfenform bzw. als Globuli anzubieten. Weizenstärke als Bindesubstanz ist bei Glutenunverträglichkeit oder Weizenallergie nicht empfehlenswert.
Schüßler-Globuli basieren in der Regel auf Rohrzucker (Saccharose) und sind etwas teurer als die Tabletten.
Alle 27 Schüßler-Salze sind mittlerweile mit den alternativen Bindemitteln erhältlich. Sowohl bei Tropfen- als auch bei Globulieinnahme muss dabei eine veränderte Dosierung beachtet werden.

In folgenden Schüßler-Salzen ist bspw. keine Laktose enthalten:

Glutenfreie Schüßler-Salze:

Schüßler-Tropfen

Zur Wirkstoffbindung wird bei Schüßler-Tropfen Ethanol verwendet. Diese Form der Darreichung eignet sich nur bedingt für Kinder oder alkoholkranke Patienten und sollte darum zuvor mit einem Arzt abgestimmt werden.

Dosierung

Schüßler-Mineralien auf Grundlage von Weizen-, Mais- oder Kartoffelstärke werden in gleicher Dosierung wie laktosehaltige Schüßler-Tabletten gereicht. Bei Globuli und Tropfen müssen jeweils fünf Einheiten für eine Tablette gerechnet werden.

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Heilpraktikerin Ulrike Schlüter

Verantwortlich: Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Während meiner Ausbildung zur Heilpraktikerin lernte ich erstmals die Biochemie nach Dr. Schüßler kennen. Die Salze sind in ihrer Anzahl übersichtlich, sowie leicht verständlich und haben mich von Anfang an mit ihrer Wirkung begeistert. Inzwischen bin ich seit mehreren Jahren als Heilpraktikerin in eigener Praxis tätig und berate zum Thema Selbstbehandlung mit den Schüßler-Salzen. Ich bin Mitglied eines biochemischen Gesundheitsvereins. Dieser widmet sich vor allem der Information über die Schüßler-Salze.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

 

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